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Sandfilteranlage Pool – Effektive Reinigung für den Pool

Sandfilteranlage Pool – Effektive Reinigung für den Pool

Die Sandfilteranlage ist einer der wichtigsten Bestandteile in einem Swimmingpool. Deshalb ist es besonders wichtig, sich vor dem Kauf einige Gedanken darüber zu machen, was beachtet werden sollte und wie man die Anlage richtig nutzt. Unter anderem sollte geklärt werden, welche Filterleistung erforderlich ist, aber ebenso, ob es sich um einen festen oder um einen mobilen Filter handeln sollte. Die wichtigsten Tipps zum Thema erfahren Sie hier.

Filterleistung der Sandfilteranlage – Einfache Rechnung

Um herauszufinden, welche Filterleistung erforderlich ist, muss zunächst ermittelt werden, wie viele Kubikmeter Wasser im Pool vorhanden sind. Grundsätzlich wird die Filterleistung in m³ Wasser pro Stunde angegeben. Hier gilt: Der Filter sollte in vier Stunden das gesamte Wasser im Pool säubern können. Beträgt die Filterleistung beispielsweise 5 m³ pro Stunde, so eignet sich die Sandfilteranlage für einen Pool, der maximal 20 m³ Wasser fasst. Hier ist eine einfache Formel zur Bestimmung der optimalen Filterleistung:

 x m³ Filterleistung pro Stunde  = (Ihre Poolgröße in m³) / (4 Zeitstunden)

Darüber hinaus muss auch die Leistung der Pumpe entsprechend ausgewählt werden. Hat ein Sandfilter eine Leistung von 5 m³ pro Stunde, sollte auch die Wasserpumpe pro Stunde 5.000 Liter verarbeiten können. Auch hier eine einfache Formel zur Bestimmung der optimalen Pumpenleistung:

Filterleistung pro Stunde in m³ * 1000 = Pumpleistung pro Stunde in Liter

Einzelner Filter oder komplette Sandfilteranlage – was muss man noch beachten?

Pool: Sandfilteranlage zur WasserpflegeEine weitere Frage, die man sich stellen muss, ist, ob man sich einen einzelnen Sandfilter oder eine ganze Sandfilteranlage kaufen möchte. Besitzt man bereits erforderliches Material zur Installation und eine Wasserpumpe, ist im Grunde nur noch der Filterkessel erforderlich. Ist noch nichts dergleichen vorhanden, dann lohnt sich die Investition in eine qualitative Sandfilteranlage meistens eher. Doch auch hier muss zwischen den einzelnen Varianten unterschieden werden, wenn man eine Sandfilteranlage kaufen möchte: Kleinere Becken kommen oft schon mit kompakten Sandfilteranlagen aus, welche auch eine geringere Pumpleistung bieten – und damit natürlich auch energiesparender arbeiten.
Selbstverständlich gibt es ebenso passende Modelle für große Pools. Hier ist es zu empfehlen, sich vor dem Kauf umfassend von einem Experten beraten zu lassen. Von uns.

Relevant ist außerdem, ob man sich für einen fest eingebauten Filter oder für ein mobiles Modell entscheidet. Hier ist es wichtig, den Unterschied zu kennen: Während man die mobile Filteranlage vor allem für Pools nutzt, die man nur während der Sommersaison nutzt, sind fest eingebaute Sandfilteranlagen nur dann rentabel, wenn ein Pool dauerhaft genutzt wird. Zu beachten sind bei diesem Modell mehrere Punkte, wie beispielsweise, ob die Anlage in den Schacht passt, ob die Pumpe geeignet ist oder ob die Anlage mit der Verrohung kompatibel ist.

Hier gilt: Sowohl die Pumpe als auch der Filterkessel müssen mitsamt ihrer Installationsrohre in den Geräteschacht passen, damit alles richtig funktioniert.
Darüber hinaus muss der Montageort bei der Pumpe einer fest verbauten Sandfilteranlage berücksichtigt werden: Ein Großteil der Pumpen eignet sich nur für eine Installation nahe des Beckenbodens. Möchte man die Pumpe jedoch näher an der Wasseroberfläche anbringen, benötigt man unter Umständen dafür ein spezielles Modell mit entsprechendem Zubehör.

Der richtige Sand für den Sandfilter – das ist wichtig

Prinzipiell sollte der Filtersand alle zwei bis maximal drei Jahre ausgetauscht werden – nur so arbeitet der Filter wirklich gründlich.

Geht es darum, den richtigen Sand für den Filter auszuwählen, sollte man in erster Linie Quarzsand den Vorzug geben – dieser muss der DIN Norm 12904 der Trinkwasseraufbereitung entsprechen. Nur so kann man sicher sein, dass sich im Sand keine Schadstoffe befinden, die das Wasser verschmutzen könnten, was eine ernste Gesundheitsgefahr bedeuten kann. Sparen Sie also keinesfalls hier am falschen Ende und wählen Sie ausschließlich geeigneten Sand!

In diesem Zusammenhang fragen sich viele Menschen, wie häufig der Sand in der Anlage gewechselt werden sollte. Das kann nicht einheitlich beantwortet werden, denn hier kommt es darauf an, wie oft und lange die Anlage in Betrieb ist. Prinzipiell sollte der Filtersand alle zwei bis maximal drei Jahre ausgetauscht werden – nur so arbeitet der Filter wirklich gründlich.

Den Sandfilter richtig säubern – so geht’s

Hygiene spielt gerade im Swimmingpool eine besonders große Rolle – schließlich macht es keinen Spaß, im verschmutzten Wasser zu schwimmen. Doch auch das Zubehör muss regelmäßig gepflegt und gewartet werden: Aus diesem Grund ist hin und wieder eine Reinigung des Sandfilters erforderlich. Hierfür wird die Pumpe zunächst abgeschaltet, anschließend stellt man das Ventil auf die Funktion „backwash“ (rückspülen) und nimmt die Pumpe anschließend wieder in Betrieb. Hier gibt es eine visuelle Beispiele.

Rückspülen bedeutet, dass der Wasserstrom nun in die entgegengesetzte Richtung verläuft bzw. das Wasser von der Unterseite gegen den Sand läuft. Auf diese Weise lösen sich Verschmutzungen und können über das Abwasser abgespült werden. Warten Sie ab, bis das Wasser wieder klar ist, was in der Regel nach etwa 30 Sekunden der Fall ist. Danach schalten Sie die Pumpe wieder aus.
Wichtig: Stellen Sie die Pumpe nicht wieder direkt auf ihre Normalleistung, denn sonst könnten Sie damit Sand aufwirbeln, der anschließend in das Becken gelangt. Stellen Sie die Pumpe deshalb auf die Funktion „rinse“ (spülen) und warten Sie einige Sekunden ab.
Nun kann sich der Sand wieder absetzen und anschließend über den Abwasserfluss abgeleitet werden. Nun können Sie wieder die normale Filtereinstellung betätigen und die Anlage ganz regulär in Betrieb nehmen.

Wie lange sollte man die Sandfilteranlage laufen lassen?

Grundsätzlich sollte die Anlage, sofern sich im Becken Wasser befindet, für mindestens acht Stunden pro Tag laufen – so genießt man im Sommer dauerhaft frisches Wasser.

Eine Frage, die sich nicht wenige Besitzer eines Pools stellen, ist, wie lange man eine Sandfilteranlage laufen lassen sollte, damit das Wasser richtig gereinigt wird.
Grundsätzlich sollte die Anlage, sofern sich im Becken Wasser befindet, für mindestens acht Stunden pro Tag laufen – so genießt man im Sommer dauerhaft frisches Wasser. Lässt man die Anlage für mehrere Tage ausgeschaltet, bilden sich häufig unschöne Algen, was die Reinigung später umso aufwändiger und vor allem energieintensiver macht – achten Sie also auf regelmäßiges Reinigen durch den Sandfilter.

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