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Pool rund? Pool eckig? Pool oval? – Die richtige Poolform

Pool rund? Pool eckig? Pool oval? – Die richtige Poolform

Ein eigener Pool im Garten ist für viele Menschen ein Traum: Schon morgens kann man an einem heißen Sommertag ganz in Ruhe seine Bahnen ziehen, ohne dass man sich von lauten Kindern und anderen Badegästen gestört fühlen muss. Auch abends nach einem langen Arbeitstag ist eine Erfrischung im Pool ein herrliches Erlebnis. Zunächst einmal geht es allerdings darum, dieses Vorhaben auch richtig zu planen. Insbesondere die Form des Beckens sollte gut durchdacht werden. Heutzutage hat man die Auswahl zwischen den verschiedensten Varianten, sei es oval, rund oder, ganz puristisch, langgezogen.
Welche Poolform zu einem am besten passt, findet man am besten heraus, indem man die eigenen Anforderungen und Wünsche hinterfragt.

Rechteckige Pools – Der Klassiker

Reckteckiger Pool - die richtige Poolform
„Swimming Pool“ (http://bit.ly/1RHlJ7I, Creative Commons License 2.0)

Der nach wie vor am weitesten verbreitete Klassiker ist ganz ohne Zweifel der rechteckige Pool. Er eignet sich nicht nur zum Bahnenschimmen, sondern auch zum entspannten Plaschen oder Beachball-Spielen. Gorß und Klein, alle haben Freude an einem solchen Pool, der sich, in unterschiedlichen Größen erhältlich, perfekt in den eigenen Garten einfügt. Auch wenn diese Pools auf den ersten Blick etwas gewöhnlich wirken, so bringen sie doch den entscheidenden Vorteil mit sich, dass sich dafür immer passendes Poolzubehör finden lässt. Poolabdeckungen sind zum Beispiel vorzugsweise für rechteckige Pools erhältlich und ein wichtiges Zubehör, um den Energieverlust zu senken.

Ovale und runde Pools – ein Blickfang in jedem Garten

Ovaler Pool - Pool Formen
„Pool“ (http://bit.ly/1RHlWYs)

Oval und runde Pools waren in den letzten Jahren ein echter Verkaufshit – und das nicht ohne Grund. So wirken sie mit ihrer geschwungenen Form nicht nur sehr harmonisch im Garten, sie sind obendrein auch noch relativ günstig in der Anschaffung. Ein großer Teil der Pools ist mit einem Stahlwandbecken ausgestattet, das nicht besonders umständlich konstruiert ist. Zwar sind rund und ovale Pools eher weniger zum Bahnenschwimmen geeignet – für das erholsame Planschen mit der ganzen Familie sind sie jedoch perfekt.
Nachteilig ist bei diesen Becken allerdings, dass es nicht ganz einfach ist, passende Abdeckungen zu kaufen und demnach der Energieverbrauch höher ist. Ebenfalls hat dies ein häufigeres Säubern des Wassers zur Folge.

 

Absolut im Trend: Naturpools

Naturpool - Poolformen
„Liegeplatz im Wasser“ (http://bit.ly/1QOveUY)

Ein echter Trend sind derzeit Naturpools, welche sich besonders schön in einen Garten einfügen und nicht wie ein Fremdkörper wirken. Sie sind ganz natürlich geschwungen, verfügen über sanft abgerundete Kanten und lassen sich in nahezu jeder Form in den Garten integrieren. Wichtig ist es jedoch, sich darüber im Klaren zu sein, dass die Planung dieser Pools mit entsprechendem Aufwand verbunden ist. Dennoch garantieren sie ein Badevergnügen, das an das Schwimmen im See erinnert – eben so, als würde man sich mitten in der Natur ein Bad gönnen. In Kauf genommen werden muss jedoch auf der anderen Seite, dass das Wasser in Naturpools nie so klar ist wie in einem richtigen Pool. Zwar gibt es inzwischen relativ leistungsstarke Reinigungsanlagen für Naturpools, dennoch sind Trübstoffe im Wasser vorhanden – die dem Becken aber gerade dieses einzigartige Flair verleihen, das viele Menschen daran lieben.

Poolform: Lange Pools – pur und modern

Nicht nur für Platzsparer eine Lösung, sondern auch für Trendsetter perfekt geeignet sind lange, schmale Pools. Diese Becken sind im Durchschnitt 2 bis 3 Meter breit und zwischen 14 und 18 Meter lang. Nicht nur wirken sie mit ihrer Form besonders minimalistisch, sie eignen sich auch perfekt für jeden leidenschaftlichen Bahnenschwimmer
Dennoch sollte man bedenken: Ein solcher Pool ist vor allem optisch ein Highlight, nicht aber zu empfehlen, wenn man mit der ganzen Familie darin baden möchte – denn ansonsten kann es schnell sehr eng werden, wenn man aneinander vorbeischwimmen möchte.

Auf was man beim Kauf eines Pools zusätzlich achten sollte

Grundsätzlich kann man sich für jede Poolform entscheiden, da dies natürlich vom eigenen Geschmack abhängt. Allerdings gibt es einige Faustregeln, die man beachten sollte. Zum Planschen und Schwimmen sollte ein Pool zumindest 1,5 Meter tief sein – möchte man vom Beckenrand springen und darin tauchen, sollten es jedoch mindestens 2,5 Meter sein.
Zu beachten sind in diesem Zusammenhang außerdem die gängigen Sicherheitsstandards, über die ein Poolexperte gern informiert. Am besten ist es daher, den Pool von einem Fachmann planen zu lassen.

Zum Planschen und Schwimmen sollte ein Pool zumindest 1,5 Meter tief sein – möchte man vom Beckenrand springen und darin tauchen, sollten es jedoch mindestens 2,5 Meter sein.

Poolform: Infinity Pool
„Infinity Pool“ (http://bit.ly/1MfIMV9)

Sicherlich gibt es einige Trends, wie zum Beispiel den bekannten Infinity Pool, dessen Rand beim Schwimmen mit dem Horizont verschmilzt und wie ein Ozean auf einen selbst wirkt – dennoch sind diese Varianten eher die Ausnahme für den eigenen Garten. Infinity Pools eignen sich beispielsweise nur dann für den Garten, wenn dieser sich auf einer Anhöhe befindet. Andernfalls müsste die Erhöhung künstlich gebaut werden, was den Preis für den ganzen Pool in die Höhe treibt.

Berücksichtigt werden muss auch die Größe: Ein Becken, das im Katalog oder auch im Poolcenter selbst relativ kompakt wird, kann im eigenen Garten schnell überdimensional erscheinen. Besser ist da, schon im Voraus einen Bereich abzustecken bzw. festzulegen, in welchen der Pool „hineinpassen“ soll. Dies hilft, sich bei der Planung nicht fatalerweise in der Größe zu verschätzen.

Man sieht also recht schnell, dass jede Poolform ihre eigenen Vor- und Nachteile hat. Möchte man seine Energiekosten im Zaum halten und einfach nur einen idealen Ort zum Entspannen besitzen, dann sind rechteckige Pools nach wie vor die beste Lösung.
Die günstigste Lösung sind dagegen ovale und runde Pools, während Naturpools und Freiformpools schnell sehr teuer in der Anschaffung werden.
Abschließend bleibt also zu sagen: Am besten informiert man sich vorher umfassend bei einem Fachbetrieb oder lässt sich verschiedene Vorschläge machen. Dann sieht man recht schnell, welcher Pool am besten in den eigenen Garten passt.

Dieser Beitrag wurde am von Poolexperte in Allgemein, Pool veröffentlicht.
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