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So planen Sie Ihre Schwimmbadüberdachung richtig

schwimmbadüberdachung

Für große und für kleine Pools, für neue oder bereits schon bestehende Schwimmbecken sind Schwimmbadüberdachungen die perfekte Ergänzung. Allerdings nur dann, wenn sie richtig geplant und schlussendlich auch richtig aufgebaut sind. Für die Planung Ihrer Schwimmbadüberdachung möchten wir Ihnen hier einige Überlegungen mit an die Hand geben.

Überdachung für den Pool selbst bauen oder fertig kaufen?

Eine sinnvolle Poolüberdachung ist ein komplexes System aus geeigneten Materialien, die sowohl optisch als auch funktional aufeinander abgestimmt werden müssen. Je nach gewünschter Größe der Poolüberdachung und der vorgesehenen Funktionalität sind hier viele Variablen zu beachten, die letztlich über die Gebrauchseigenschaften, Sicherheit und Lebensdauer der Schwimmbadüberdachung entscheiden.

Der Selbstbau einer Schwimmbadüberdachung ist meist nicht empfehlenswert. Allein der Einkauf der geeigneten Materialien für die Verglasung sowie deren Bearbeitung kann schon deutlich teurer werden, als beispielsweise eine montagefertige Schiebehalle für den Pool. Neben der Verglasung sind auch weitere Bauteile wie wetterfeste und leichte Aluminiumprofile sowie Spezialteile für die Montage erforderlich. Soll die Poolüberdachung beweglich sein, kommen weitere Kosten für die entsprechenden Teile auf Sie zu.

Favorisiert wird deshalb der Kauf einer Poolüberdachung, die auch individuell angepasst werden kann. Hier lässt sich bei professionellen Herstellern auch die Aufstellung durch erfahrene Monteure mit in Auftrag geben.

Möglich sind prinzipiell mehrere unterschiedliche Systeme. So könnte beispielsweise auch ein ausreichend großes Gewächshaus die passende Poolhalle sein. Ein Gewächshaus ist allerdings nur selten der passende Rahmen für ein modernes Schwimmbecken.

Speziell für Schwimmbecken gibt es feststehende und vollständig oder segmentweise aufschiebbare Poolüberdachungen, die sich je nach Bauart und Höhe auch im geschlossenen Zustand benutzen lassen.

Die richtige Größe

Die richtige Größe der Schwimmbadüberdachung hängt in erster Linie von der Form und Größe des Pools ab. Dabei reicht es in der Regel nicht aus, die bereinigten Außenmaße des Schwimmbeckens als Maßstab zu nehmen. Hier sollten Sie je nach Bauweise der Poolhalle, der Randbefestigung am Pool und Ihrem eigenen Platzbedarf noch einige Zentimeter aufschlagen. Generell sollte eine Schwimmbadüberdachung an allen Seiten des Pools mindestens noch 30 Zentimeter Platz bieten. Das kann anders sein, wenn Sie die Poolhalle direkt auf dem Beckenrand aufsetzen wollen. Das ist aber eher selten der Fall und nur bei beengten Platzverhältnissen zu empfehlen.

Bei Schiebehallen planen Sie auch ausreichend Platz für den Verschieberaum ein. Das ist der Raum hinter dem Pool, an den die Elemente der Schiebehalle zur vollständigen Öffnung des Pools verschoben werden.

Besonderes Augenmerk bedarf es bei der Festlegung der richtigen Größe dann, wenn die Schwimmbadüberdachung über einem Freiform-Pool installiert werden soll. Dann sind immer die vorhandenen Maximalmaße der Ausgangspunkt für die Berechnung der Größe der Poolhalle.

Material und Untergrund

Eine gute Schwimmbadüberdachung besteht aus hoch strapazierfähigem und speziell beschichtetem Kunstglas und Aluminiumprofilen sowie einigen beweglichen Teilen. Dazu kommen bei Schiebehallen die Führungsschienen. Bei der Materialauswahl achten Sie auf UV-beständige Materialien und wetterfeste Konstruktionen. Für den Aufbau der Schwimmbadüberdachung sollte eine fester Untergrund vorhanden sein. In einigen Fällen empfiehlt sich auch die Schaffung geeigneter Streifenfundamente, um ein unerwünschtes Verziehen der Konstruktion und damit schwergängige Eigenschaften zu vermeiden. Für den Einzelfall können Sie sich beim Hersteller oder Händler der Poolüberdachung informieren.

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