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Pflanzen für den Schwimmteich

Pflanzen für den Schwimmteich

Mit einem großzügig und naturnah angelegten Schwimmteich wird Ihr Grundstück zum attraktiven „Wassergrundstück“ und bietet die Ausgewogenheit von natürlicher Wirkung und praktischem Nutzen als Bade- und Schwimmgelegenheit. Richtig natürlich in Sachen Optik und Wasserqualität wird der Schwimmteich aber erst durch die richtigen Pflanzen für den Schwimmteich. Damit gewinnt der Schwimmteich an naturnaher Ausstrahlung und zugleich an einer ökologisch bestimmten Klarheit des Wassers.

Pflanzzonen schaffen und beachten

Pflanzen für den Schwimmteich

Wie bei jedem Gartenteich gilt auch für den Schwimmteich die Einteilung in Zonen. Diese gliedern sich entsprechend der Wassertiefe im Wesentlichen in die Sumpfzone, in die Flachwasserzone und in die Tiefwasserzone. Viele größere Schwimmteiche sind auch mit einem sogenannten Reinigungs- oder Regenerationsbereich ausgestattet, für die es auch die passenden Pflanzen gibt. In dieser Zone hat der Schwimmer nichts zu suchen, sie dient ausschließlich der natürlichen Regeneration des Teichwassers.

Die Anlage der unterschiedlichen Pflanzzonen sollte bereits beim Schwimmteichbau berücksichtigt werden. Das erleichtert die spätere Bepflanzung mit den entsprechend geeigneten Teichpflanzen.

Die Uferrand- und Sumpfzone

Direkt am Ufer des Schwimmteiches wird die Sumpfzone eingerichtet. Hier lässt sich ein guter Übergang vom Teich zum umgebenden Gelände schaffen. Bei der Bepflanzung des Rand- bzw. Sumpfbereiches wird die Einstiegszone für Badende ausgelassen. Das gilt übrigens auch für alle anderen Pflanzzonen im Schwimmteich.

Geeignet für die Uferrand- und Sumpfzone sind Pflanzen wie die Sumpfdotterblume, das Wollgras, die Schwertlilie, der Straußfelberich, die Wasserminze, das Sumpfvergissmeinnicht oder die Gauklerblume. Darüber hinaus gibt es viele weitere geeignete Pflanzen für den Sumpfbereich, der im übrigen je nach Jahreszeit und Wetterlage ständig feucht bis zu einer Wassertiefe von etwa zehn Zentimetern reichen kann.

Die Flachwasserzone – Pflanzen für den Schwimmteich

Die Wassertiefe in der Flachwasserzone beträgt etwa zehn bis 40 Zentimeter Wasserstand. Auch für diesen Bereich gibt es speziell geeignete Wasserpflanzen, die nicht nur für die Wasserreinigung und die Anreicherung mit Sauerstoff taugen. Auch für unterschiedlichste Lebewesen im Teich bieten sie Versteck, Schutz oder Laichablagemöglichkeiten. Die Bepflanzung der Flachwasserzone hat eine besondere Wirkung auf die Wasserqualität im Schwimmteich.

Für die Flachwasserzone können Sie folgende Wasserpflanzen favorisieren: Froschlöffel, Blumenbinse, Tannenwedel, Hechtkraut, Teichsimse, Igelkolben, Zyperngras und andere. Hier bieten sich viele unterschiedliche Möglichkeiten an und erlauben auch den natürlichen Übergang zur Sumpf- oder zur Tiefwasserzone.

Die Tiefwasserzone – Pflanzen für den Schwimmteich

In einem Schwimmteich sollte die Tiefwasserzone ab 50 Zentimetern Wasserhöhe nur in den Bereichen bepflanzt werden, wo nicht gebaden und geschwommen wird. Geeignete Pflanzen für die Tiefwasserzone sind die Wasserähre, die Seerose, der Wasserknöterich, die gelbe Teichrose, die Wasserkanne und einige andere. Nur sparsam eingesetzt werden Pflanzen, die weite Ausläufer bilden.

Unabhängig von der Wasserhöhe können auch Schwimmpflanzen eingesetzt werden, die ihre Nährstoffe direkt aus dem Wasser beziehen. Allerdings sollten sich diese Schwimmpflanzen nicht störend auf das Schwimmen im Teich auswirken.

Pflanzen im Teich – nicht nur schön, sondern auch wichtig

Die Beliebtheit kleinerer oder größerer Teiche auf dem eigenen Grundstück wächst stetig. Der eigene Teich im Garten ist nicht nur ein attraktiver Blickpunkt einer gekonnten Gartengestaltung, sondern erfüllt durchaus auch hohe Ansprüche an ein natürliches Biotop. Zur klugen und natürlichen Gestaltung eines Teiches gehören unterschiedliche Wasserpflanzen unverzichtbar dazu. Erfahren Sie hier mehr über die Nützlichkeit, den Sinn und die richtige Ausstattung des Gartenteiches mit geeigneten Wasserpflanzen.

Pflanzen im Pool – Lebensraum Teich

Der Teich ist ein besonderer Lebensraum, der vor allem Wasserbewohnern ein ausgewogenes Maß an notwendigen und zusätzlichen Lebensgrundlagen bieten soll. Zu einem gesunden und biologisch unbedenklich funktionierenden Teich gehören Kleinlebewesen und geeignete Fische genauso wie Lurche oder Wasserpflanzen. Gerade Wasserpflanzen bieten außer der attraktiven Optik eine wichtige Grundvoraussetzung für eine gesunde Wasserqualität und das Leben anderer Organismen im Teich. Sie sind unverzichtbarer Teil einer natürlichen Gestaltung und beeinflussen die Wasserqualität genauso wie die Lebensqualität anderer Teichbewohner.

Fokus: Algen im Teich – Teichpflanzen

Nicht wenige Teichbesitzer rümpfen die Nase, wenn die Rede von Algen im Teich ist. Verbunden werden Algen mit einem grünlich bis bräunlich schleimigen Besatz im Wasser, der bei sommerlichen Temperaturen das Wasser schnell zur undurchsichtigen stinkenden Brühe werden lässt. Besonders häufig ist dieses Phänomen bei kleinen und nicht richtig angelegten Teichen zu beobachten. Meist fehlt hier auch ein qualitativ und quantitativ ausgereifter Besatz mit geeigneten Wasserpflanzen, die durchaus auch ein ungehindertes Algenwachstum verhindern können.

Algen sind jedoch ganz typische Wasserbewohner, die bei richtiger Anlage und Pflege des Teiches keinerlei Grund zu Bedenken geben. Ein gut angelegter Teich ist immer auch mit mehr oder weniger Algen durchsetzt, ohne dass diese die Überhand gewinnen. Die meisten Wasseralgen sind völlig unbedenklich. Nur wenige Arten können nachhaltig zu Problemen führen.

Mehr dazu: Algen im Pool – was dagegen tun? 

Teichpflanzen – Alles hat seinen Platz

Wer den Gartenteich mit Wasserpflanzern ausstatten möchte, muss einige Grundregeln beachten. Dazu gehört, dass der Besatz mit Pflanzen passend zur Teichgröße und den unterschiedlichen Pflanzzonen ausgewählt werden muss. Grundsätzlich sollte die von Wasserpflanzen eingenommene Fläche nicht mehr als ein Drittel der Teichoberfläche einnehmen. Ausgenommen davon sind Teichpflanzen mit Schwimmblättern, die durchaus auch größere Anteile des Teiches überdecken können. Dazu gehören beispielsweise die beliebten Teichrosen und Seerosen. Allerdings sollten auch immer noch unbedeckte Wasserzonen bleiben.

Während bei kleineren Gartenteichen auf hoch wachsende Wasserpflanzen wie etwa Schilf verzichtet werden sollte, können die Uferzonen größerer Teiche durchaus mit solchen Wasserpflanzen bepflanzt werden. Hier achten Sie jedoch darauf, dass solche Pflanzen massenhaft Ausläufer unter Wasser bilden können und daher regelmäßig gestutzt werden müssen. Sonst kann aus kleineren Teichen schnell eine reine Schilfplantage werden.

Wasserpflanzen halten das Wasser sauber

Die richtige Ausstattung des Teiches mit Wasserpflanzen hat entscheidende Wirkungen auf die Wasserqualität. Stehende Gewässer ohne eine geeignete Bepflanzung neigen durch einen Überschuss an Nährstoffen schnell zur übermäßigen Algenbildung und werden dann nicht selten zur stinkenden Pfütze. Die vielfältigen Wasserpflanzen ernähren sich von den Nährstoffen im Wasser und entziehen damit dem Teich überschüssige Nährstoffe. Damit wirken viele Wasserpflanzen, auch solche, die nur unter Wasser gedeihen, wie eine biologische Kläranlage für den Teich.

Pflanzen für den Schwimmteich – Wir bekommen tierischen Besuch

Darüber hinaus sind die Wasser- und Schwimmpflanzen ein wahres Zuhause für viele Tierarten. Libellen legen an den Stängeln der Wasserpflanzen Ihre Eier ab, die sich dann im Prozess der Metarmorphose zum hautbeflügelten schillernden Nachwuchs entwickeln, Schmetterlinge lassen sich gern in der Nähe des Wassers nieder und Lurche und Fische sind über alles Grün am und im Wasser dankbar. Besonders für Teichfische bieten die Wasserpflanzen Schutz und einen geeigneten Rückzugsort mit kleinen Verstecken.

Viele Fische aber auch Frösche oder Molche legen ihren Laich an den Stängeln der Pflanzen ab oder kleben diesen an die Unterseite der Blätter von Schwimmpflanzen. Damit wirken die Wasserpflanzen gewissermaßen auch als Aufzuchtstation für den tierischen Nachwuchs im Teich.

So sind die Wasserpflanzen in den meisten Fällen auch die Grundvoraussetzung für anderes Leben im Teich und bieten hervorragende Bedingungen für die Artenvielfalt im selbst angelegten Gartenteich. Ob dieser nun eher ein kleinerer Zierteich oder ein großzügig angelegter Schwimmteich ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Pflanzen für den Schwimmteich – Schwimmteichexperten aufgepasst

Besonders an heißen Sommertagen ist das biologische System eines Teiches besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Die Erwärmung des Wassers sorgt schnell für ein ungebremstes Algenwachstum, oftmals auch unterstützt durch einen Überschuss an Nährstoffen im Gewässer. Auch hier bieten Wasserpflanzen, besonders solche mit Schwimmblättern, eine gute Unterstützung für das Gleichgewicht im Teich. Wasserpflanzen wie beispielsweise Teichrosen mit ihrem dichten Blätterteppich beschatten den Teich und vermindern so die Aufheizung. Darüber hinaus entziehen die Pflanzen dem Wasser Nährstoffe und führen im Gegenzug Sauerstoff zu. Damit wird das Ökosystem Teich deutlich entlastet.

Wasserpflanzen im Winter? – Informationen für Schwimmteichexperten

Heimische Wasserpflanzern bedürfen im Winter keiner besonderen Pflege. Meist sterben die Pflanzenteile über der Wasseroberfläche ab, während die Wurzelbereiche geeigneter Pflanzen völlig unbeschadet durch den Winter kommen. Bei Frost halten die Stängel die Wasseroberfläche in den entsprechenden Bereichen teilweise eisfrei, so dass auch hier noch der Austausch von Sauerstoff und anderen Gasen funktioniert.

Ist der Winter vorbei, empfiehlt es sich besonders bei kleineren bepflanzten Teichen die abgestorbenen Pflanzenreste zu entfernen, damit diese im Wasser nicht für eine überflüssige Schlammbildung sorgen.

Pflegeleicht aber nicht ungepflegt: Pflanzen für den Schwimmteich

Im Allgemeinen sind die meisten Wasserpflanzen pflegeleicht, sofern diese passend zur Größe und Nutzung des Teiches ausgewählt werden. Wasserpflanzen müssen in natürlich angelegten Teichen weder gegossen noch gedüngt werden. Allerdings empfiehlt sich insbesondere bei kleineren Teichen und bei Gewässern mit relativ niedrigem Wasserstand ein regelmäßiger Rückschnitt der Wurzelausläufer einiger Wasserpflanzen. Besonders wichtig ist das bei Pflanzen, die unter der Wasseroberfläche teils kräftige Ausläufer bilden und so letztlich den gesamten Teich zuwuchern könnten.

Darüber hinaus ist bei gesunden Wasserpflanzen kaum eine zusätzliche Pflege notwendig. Damit erweisen sich durchdachte Anpflanzungen im Teich als durchweg sinnvoll und machen kaum viel Arbeit.

Pflanzen für den Schwimmteich – ohne Wenn und Aber

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Wasserpflanzen nicht nur optisch attraktiv, sondern eben auch aus biologischer Sicht gut und wichtig für die Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts im Teich sind. Eine sorgfältige Auswahl geeigneter Pflanzen, das Beachten der richtigen Pflanzzonen und die wenig aufwendige Pflege der Pflanzen im Wasser tragen dazu bei, dass aus dem Teich ein echtes Biotop wird, das auch ohne viel menschliche Eingriffe mit guter Wasserqualität und natürlichen Lebensräumen überzeugt. Für die richtige Auswahl der Wasserpflanzen finden Sie umfangreiche Informationen im Internet oder Sie lassen sich von einem Fachmann ganz persönlich beraten.

Der Verzicht auf passende Pflanzen für den Schwimmteich führt generell zu Problemen mit der Wasserqualität und nimmt dem Teich den Reiz des Natürlichen und Individuellen. Für eine gut strukturierte Ausstattung des Teiches mit geeigneten Wasserpflanzen gibt es keine vernünftige Alternative. Vor allem dann nicht, wenn im kleineren oder größeren Garten naturnahe Lebensräume für viele Insekten, Kleinlebewesen und Fische geschaffen werden sollen. Dann bietet ein gut eingerichteter und fachlich korrekt angelegter Gartenteich ein anziehendes Refugium für Mensch und Tier gleichermaßen.

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