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Mit Gefühl, Ideen und einer guten Planung zum Wohlfühlgarten

Mit Gefühl, Ideen und einer guten Planung zum Wohlfühlgarten

Gärten sind seit jeher schon eine Erweiterung des eigentlichen Wohnraumes und wurden entsprechend der geschichtlichen Epochen unterschiedlich genutzt. In früher Vorzeit war der Garten der an ein Haus grenzte als kleines landwirtschaftlich nutzbares Grundstück sehr geschätzt. Während die kleinen Bauern den Hausgarten zur kleinen Viehhaltung und zum Gemüse- und Obstanbau nutzten und damit ihren kargen Speiseplan aufbesserten, gelangte an den herrschaftlichen Häusern, Villen und Schlössern der Garten zum Status eines Parks. Geblieben sind die kleineren bis mittelgroßen Hausgärten und die großen, aufwändig gestalteten und pflegeintensiven Parks.

Nur selten werden heute Gärten noch zur Hühnerhaltung und Kleintierhaltung genutzt, Obst und Gemüse werden in überschaubaren Mengen angebaut und der Erholungsaspekt rückte zunehmend in den Vordergrund der Gartennutzung in allen Bevölkerungsschichten. Dementsprechend verstehen heute die meisten Gartenbesitzer ihr grünes Refugium als erweitertes Wohnzimmer, Spieloase für die Kinder, als Rückzugsort und Erholungsfläche.

Am Anfang steht ein Bedürfnis

Wer seinen Garten ebenso schön wie praktisch gestalten will, muss an erster Stelle seine eigenen Bedürfnisse erkunden. Die liegen manchmal tief verborgen und zeigen sich am besten, wenn man die Gärten anderer Hauseigentümer näher in Augenschein nimmt. Dann wird einem schnell klar, was selbst gewünscht und gewollt wird. Für den einen ist der stets gepflegte, weiträumige englische Rasen wichtig, andere wollen Spielflächen für ihre Kinder schaffen und wieder andere verbinden nützliche Aspekte des Gartens mit dem Bedürfnis nach einem Ort des Rückzugs, der Entspannung und der kleineren oder größeren sommerlichen Treffen mit der Familie und Freunden.

Für jeden Anspruch, jeden Geldbeutel und jede Bedürfniskonstellation lässt sich der jeweils richtige Garten gestalten.

Von der Idee zum Wohlfühlgarten

Sind Bedürfnisse einmal geweckt, erkannt und richtig kanalisiert worden, kommen schnell viele Ideen, wie der individuelle Wohlfühlgarten aussehen könnte. Aber Vorsicht! Fangen Sie nicht einfach an, Ihre Ideen einfach nur so und in beliebiger Folge in die Realität umzusetzen. Zu groß ist die Gefahr, dass dann Ihr Garten zu einem Sammelsurium unterschiedlicher Ideen wird, die Ihnen zunächst wichtig waren und später vielleicht gar nicht mehr so richtig in Ihr Konzept passen. Stichpunkt Konzept: Machen Sie sich einen Plan!

Gut geplant zum schönen und vielseitig nutzbaren Garten

Der Plan für Ihre Gartengestaltung geht zunächst von der zur Verfügung stehenden Fläche und den weiteren Rahmenbedingungen aus. Wieviel Platz haben Sie? Grenzen andere Grundstücke direkt an Ihren Garten? Sind Strom- und Wasseranschlüsse vorhanden? Wie lässt sich der Zugang zum Garten gestalten? Wer soll den Garten nutzen? Was ist Ihnen besonders wichtig und worauf können Sie verzichten? All das sind erste Fragen, die nach einer passenden Antwort verlangen. Beziehen Sie dabei immer auch die anderen Familienmitglieder in die Gartenplanung ein, wenn Sie letztlich nicht allein im Garten sitzen wollen.

Ein Grundgedanke sollte sein: Je abwechslungsreicher der Garten gestaltet wird, desto vielseitiger können Sie ihn nutzen. Dabei müssen Sie natürlich darauf achten, dass alle gewünschten Bereiche klug geplant und intelligent und harmonisch in das Gesamtkonzept eingefügt werden.

So könnte Ihr schöner Garten aussehen

gartenpool
Kullez (Flickr.com (CC 2.0))

Vielleicht beginnt Ihr Garten mit einer gut befestigten Terrasse. Diese sollte dann direkt an den Zugang vom Haus zum Garten angrenzen und ausreichend Platz für attraktive Gartenmöbel und dezent eingefügte dekorative Elemente bieten. Wenn Sie Kinder haben kann an diese Terrasse schon der Spielbereich für die Kleinen angrenzen. Leicht seitlich versetzt drängt sich der private Spielplatz mit Spielhaus, Buddelkasten und Spielgeräten nicht auf und bleibt dennoch immer in direkter Nähe zum Haus und von der Terrasse einsehbar. An der gartenseitigen Frontseite der Terrasse können Sie eine Rasenfläche einplanen, die den Blick in den Garten weitet, gegenüberliegend zum Spiel- und Tummelplatz bieten Stauden- und Blumenrabatten einen angenehmen Ausblick mit jahreszeitlich wechselnden Eindrücken. Weiter in der Tiefe des Gartens lassen sich Gemüsebeete und bei ausreichend Platz auch einige Obstbäume und Sträucher anpflanzen. Vielleicht ist auch Platz für einen Geräteschuppen, eine Pavillon oder gar für ein attraktives Gartenhäuschen. Zur Grundstücksgrenze bezaubert eventuell eine Vier-Jahreszeiten-Hecke mit ständig wechselnden Farben und Wuchsformen.

Wer kann und will stellt auf der Rasenfläche einen Pool auf oder errichtet einen ebenerdig in den Boden eingelassenen Swimmingpool, vielleicht sogar mit komfortabler Poolhalle. Dazu müssen natürlich erforderliche Versorgungsleitungen schon frühzeitig in die Gartenplanung einbezogen werden. Überhaupt bietet die Symbiose von Wasser und viel Grün eine hervorragende Möglichkeit, den Garten noch lebendiger zu machen. Dafür lassen sich auch Gartenteiche, künstliche Bachläufe oder dezente Wasserspiele in die Gartengestaltung einbeziehen.

Der Möglichkeiten einer ebenso schönen wie natürlichen oder klar strukturierten Gartengestaltung gibt es viele. Erkunden Sie, was Ihnen selbst am besten gefällt und erweitern Sie Ihren Wohnraum um natürlich gestaltete Flächen, die bei passendem Wetter und angenehmen Temperaturen einen Teil des Lebens nach Draußen verlagern können. Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt, der Gartenfachmarkt und viele Baumärkte bieten entsprechende Werkzeuge, Maschinen, Geräte, Pflanzen, Pflegemittel, Gartenmöbel und auch dekorative Elemente an.

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