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Kinder Pool – Hoher Badespaß für Ihre Kleinen – Tipps

Kinder Pool – Hoher Badespaß für Ihre Kleinen – Tipps

Im Sommer gibt es vor allem für die meisten Kinder keinen größeren Spaß, als im Freien zu planschen. Das Freibad ist da natürlich naheliegend, doch der tägliche Eintritt ist für viele Eltern finanziell nicht tragbar. Wer einen Garten besitzt und den entsprechenden Platz hat, sollte sich daher überlegen, einen Kinderpool zu kaufen. Dieser ist schnell aufgebaut und ist auch dann noch nutzbar, wenn die Sonne einmal nicht scheint: Ferngesteuerte Motorboote darauf ihre Runden ziehen lassen oder mit aufblasbaren Wassertieren spielen macht schließlich bei jedem Wetter Freude.

Wichtig ist für Eltern, sich nicht einfach für das erstbeste Modell zu entscheiden, sondern einen Kinderpool zu kaufen, der robust ist, Sicherheit bietet und gleichzeitig natürlich auch für das Alter der Kinder geeignet ist.

Welcher Kinderpool ist der beste? Darauf sollten Sie beim Kauf achten!

Heutzutage gibt es unterschiedliche Varianten an Schwimmbecken für Kinder zu kaufen, wie beispielsweise Modelle zum Aufpumpen oder auch solche, bei denen Metallstangen zusammengesteckt werden müssen. Ganz egal, für welchen Pool Sie sich entscheiden – wichtig ist, sich für ein qualitatives Produkt zu entscheiden, das im besten Fall mehrere Jahre nutzbar ist. Nehmen Sie daher vor einem Kauf immer das Material genau unter die Lupe. Eine stärkere, dickere Folie spricht immer für Qualität, da diese natürlich deutlich beständiger ist als dünnes Material. Es wird nicht allzu schnell porös und hält daher locker mehrere Jahre. Prüfen Sie außerdem, ob die Verschlüsse und die Ventile am Kinderpool sauber schließen, damit sie keine Luft oder Wasser verlieren.

TÜV-geprüfter Kinder PoolWeiterhin lohnt es sich, auch bei Kinderschwimmbecken auf das „GS-zeichen“ vom TÜV zu achten, denn dieses stellt sicher, dass das jeweilige Modell im Hinblick auf Sicherheit geprüft wurde. Es ist zudem ratsam, wenn Sie schon vor dem Kauf wissen, wo Sie den Kinderpool aufstellen möchten, denn so können Sie sich an den Maßen besser orientieren. Damit ein Becken wirklich dicht ist, benötigt es einen ebenen Untergrund – idealerweise Pflastersteine, Rasen oder auch Sand. Steiniger oder von Wurzeln durchzogener Boden verursachen schnell scheuernde Druckstellen, die das Material schädigen können. Sollte sich dies nicht vermeiden lassen, kaufen Sie eine zusätzliche Unterlegmatte dazu.

Welche Kriterien beim Kauf eines Kinderpools außerdem wichtig sind

Planschbecken für Kleinkinder sind schon mit einem Durchmesser von rund 90 cm im Handel erhältlich – natürlich gibt es auch viel größere Modelle in den unterschiedlichsten Formen. Solche kleinen Becken passen jedoch selbst auf einen Balkon und sind ideal, um Kleinkindern eine kühle Erfrischung zu ermöglichen. Hier ist es ratsam, sich für ein Modell mit aufblasbarem Boden zu entscheiden, denn dieser dämpft einen Sturz gut ab. Alternativ dazu können die Eltern einfach ein kleines Schlauchboot kaufen, in dem das Kind badet – dieses lässt sich nämlich auch wunderbar in den Ferien nutzen. Achten Sie darauf, dass der Kinderpool über mehrere Luftkammern verfügt – die meisten Modelle verfügen über zwei bis drei.

Sicherheit spielt bei Kinderpools die wichtigste Rolle

Eltern sollten nie die potenzielle Gefahr unterschätzen, die von einem Planschbecken oder einem größeren Pool für Kinder ausgeht. Denn selbst wenn das Becken nur mit wenigen Zentimetern Wasser gefüllt ist, kann ein Kind, das nicht schwimmen kann, darin ertrinken. Stellen Sie sich nur einmal vor, dass ein Säugling, dessen Kopf im Verhältnis zum Körper noch viel zu groß und schwer ist, sich nicht mehr von alleine aufsetzen kann. Schon wenige Sekunden unter Wasser bedeuten akute Lebensgefahr! Daher ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind niemals unbeaufsichtigt planschen lassen. Handelt es sich um ein tieferes Schwimmbecken, sollten Sie auch ältere Kinder, die noch nicht sicher schwimmen können, beaufsichtigen und stets Schwimmflügel tragen lassen.

Gesundheit, Hygiene und Schadstoffe im Kinderpool – was Sie beachten müssen

In kleine Kinderpools passt natürlich nicht viel Wasser hinein – genau deshalb müssen Sie dieses täglich auswechseln, damit das Kind immer in frischem Wasser badet. Je kleiner das Kind ist, desto wichtiger ist Hygiene. Doch das bedeutet nicht, dass man bei einem größeren Becken nachlässiger sein kann: Prüfen Sie täglich, wie stark das Wasser verschmutzt ist und tauschen Sie es gegebenenfalls aus. Es empfiehlt sich außerdem, eine Abdeckplane zu kaufen, um das Wasser vor Laub, Vogelkot oder Insekten zu schützen. Zugleich ist dies ein Schutz, dass das Kind in einem unbeobachteten Moment doch von selbst ins Becken steigt. Gewechselt werden muss das Wasser jedoch unabhängig von der Größe des Pools nach maximal drei Tagen.

Ein weiteres wichtiges Thema, das bei Kinderpools eine entscheidende Rolle spielt, ist, sich für einen Pool aus schadstofffreien Materialien zu entscheiden. Nicht wenige Hersteller verwenden bei der Produktion noch immer Weichmacher wie Phthalate, die das Material zwar elastisch und geschmeidig machen, aber absolut gesundheitsgefährdend sind.
Weil sich diese Stoffe nicht vollständig im Kunststoff absetzen, gelangen sie unter Umständen ins Wasser und können daher von den Kindern aufgenommen werden.

Pool für Kinder und Kinder im Pool

Inzwischen gibt es dafür glücklicherweise Prüfsiegel, welche anzeigen, dass ein Becken frei von Schadstoffen und daher gesundheitlich unbedenklich ist. Das „Phthalate-Free“-Siegel ist ein klares Kennzeichen für ein umweltbewusstes Produkt und mindestens genauso wichtig wie das TÜV-Siegel. Aus Sicherheitsgründen sollte ein Kinderpool zudem nicht mit dem Mund, sondern stets mit einer Luftpumpe aufblasen. Möchten Sie ganz auf Nummer sicher gehen, können Sie sich natürlich anstatt für einen klassischen Pool auch einfach für eine Sandmuschel aus Hartplastik entscheiden. Diese sind in den meisten Fällen frei von jeglichen Schadstoffen und lassen sich auch als Sandkasten nutzen.

Wichtig: Wenn Ihr Kind im Sommer im Pool badet, achten Sie stets auf einen guten Sonnenschutz! Ideal ist ein hoher Lichtschutzfaktor von 50, er sollte jedoch mindestens den LSF 30 haben. Vorteilhaft sind hier Planschbecken, in denen gleich ein Sonnendach integriert ist. Alternativ dazu können Sie einen Schirm neben dem Becken aufstellen, der Schatten spendet.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, steht einem spaßigen Sommer mit Ihren Kindern garantiert nichts mehr im Wege!


Artikelbild: Anthony Arider „First day at the pool“ CC BY 2.0 (https://www.flickr.com/photos/acrider/)

Dieser Beitrag wurde am von Poolexperte in Pool veröffentlicht.
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