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Fischkrankheiten im Gartenteich

fischkrankheiten

Ein Gartenteich oder Schwimmteich ist ein stehendes Gewässer, das dem Grundstück eine sehr naturnahe und zugleich individuelle Ausstrahlung verleiht. Gern werden in solchen Gewässern auch Teichfische gehalten. Ist der Teich von Beginn an naturnah und biologisch ausgewogen angelegt, dann dürften sich Teichfische der unterschiedlichsten Art dort recht wohl fühlen.

Mittelfristig ist dann nicht mit Fischkrankheiten zu rechnen. Allerdings ist der Befall mit den unterschiedlichsten Fischkrankheiten im Teich oftmals nur schwer zu erkennen. Dazu fehlt es an den geeigneten Beobachtungsmöglichkeiten ähnlich wie im Aquarium und oftmals auch dem entscheidenden diagnostischen Wissens der Teichbesitzer.

 

Vorbeugen

Wer von Beginn an bei seinem Fischbesatz im Garten- oder Schwimmteich eventuellen verbreiteten Fischkrankheiten vorbeugen will, sollte auf drei Punkte besonderes Augenmerk legen:

1. Durchdachte Anlage des Teiches als Biotop in naturnaher Ausführung
2. Setzen Sie nur augenscheinlich gesunde und fitte Fische in den Teich ein
3. Sorgen Sie dafür, dass der Lebensraum der Fische sauber und entsprechend ihrer Bedürfnisse gestaltet ist und sowohl die Wasserqualität als auch die Fütterung bedarfsgerecht gestaltet wird.

Bei der Einhaltung dieser drei Grundbedingungen sind Fischerkrankungen zwar nicht restlos auszuschließen, aber doch eher unwahrscheinlich. Allerdings können bestimmte Fischkrankheiten auch von außen eingeschleppt werden oder sich zunächst unbemerkt entwickeln.

 

Fischkrankheiten erkennen und behandeln

Auch wenn die Diagnose von Fischkrankheiten im Garten- und Schwimmteich eher schwierig ist, sollten Sie besonders dann aufmerksam werden, wenn sich Ihre Teichfische ungewöhnlich verhalten oder sichtbare Veränderungen der Schuppung, Augen, Kiemen oder Flossen aufweisen. Hier sind die häufigsten Krankheitsanzeichen oftmals erkennbar.

Zu den verbreiteten Fischkrankheiten zählen bakterielle Infektionen, Pilzerkrankungen und Parasiten. Bakterielle Infektionen lassen sich in aller Regel erst in einem Stadium erkennen, in dem eine Behandlung eher unwahrscheinlich zum Erfolg führt. Meist werden solche Erkrankungen zu spät erkannt und Symptome wie Blutungen an der Körperoberfläche, plötzliches Sterben bei sonst gleichen Bedingungen im Teich oder die Bauchwassersucht kennzeichnen bereits das Endstadium solcher bakterieller Fischkrankheiten. Dann hilft es nur, alle betroffenen Fische aus dem Teich zu nehmen und den verbleibenden Fischbestand genauestens zu beobachten. Eventuell lässt sich hier dann auch ein Experte zu Rate ziehen.

Pilzerkrankungen und Parasitenbefall sind oftmals leichter zu erkennen und können, wenn rechtzeitig diagnostiziert auch relativ gut behandelt werden. Grundsatz dabei ist immer ein sauberer Teich. Werden dennoch solche Erkrankungen wie etwa die Weißpünktchenkrankheit erkannt, sollte schnell mit entsprechenden Medikamenten für Abhilfe gesorgt werden. Wichtig ist, dass diese Behandlung frühzeitig einsetzt und in voller empfohlener Dauer durchgesetzt wird. Dann sind die Heilungschancen oftmals nicht schlecht. Für diesen Fall suchen Sie sich einen ausgewiesenen Experten. Dabei kann oftmals der Kleintierarzt die passenden Hinweise geben.

Nach Möglichkeit werden die betroffenen Fische zur Behandlung in ein Quarantänebecken gegeben. Aber auch die Behandlung direkt im Gartenteich oder Schwimmteich ist möglich. Eingesetzt werden sollte ein kupferfreies Breitband-Arzneimittel, dass mehrere typische Fischkrankheiten gleichzeitig behandelt und zugleich zuträglich für Fische und Wasserpflanzen gleichermaßen ist.

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