PoolExperte Wissen - immer für Sie da

Pool Blog - Blog rund um das Thema Pool


Im Wissensbereich finden Sie interessante Informationen rund um das Thema Poolbau, Poolreinigung und mehr.
Entfeuchtung eines Innenschwimmbads

Entfeuchtung eines Innenschwimmbads

Ein Pool im Haus gehört zu den vielen, oft heimlich gehegten Wünschen vieler Menschen. Läst sich dieser Traum umsetzen und ist das Schwimmbecken erstmal im Haus, tauchen weitere Fragen auf. Beispielsweise die nach der Entfeuchtung des Innenschwimmbades.

Ständig wird über die Wasseroberfläche des Pools Wasser verdunstet, das sich dann im Raum zunächst als erhöhte Luftfeuchtigkeit mit einem entsprechend drückend schwülen Klima als unangenehm zeigt. Werden hier keine sinnvollen Maßnahmen zur Luftentfeuchtung getroffen, kann es darüber hinaus zur Schimmelbildung und letztlich ach nachhaltigen Schäden an der Bausubstanz kommen.

Im Gegensatz zu normalen Wohnräumen reicht zur Entfeuchtung eines Innenschwimmbades regelmäßges und richtiges Lüften über die Fenster nicht aus. Manchmal sind in solchen Einrichtungen auch keine zu öffnenden Fenster vorhanden.

Nach Möglichkeit sollte bereits in der Bauphase darüber nachgedacht werden, die richtigen Möglichkeiten zur Entfeuchtung der Innenpoolanlage zu installieren. Mit den handelsüblichen Raumentfeuchtern auf Granulatbasis ist es hier keinesfalls getan.

Die bewährten technischen Möglichkeiten zur Raumentfeuchtung im Innenschwimmbad erschließen sich nicht allein über den regelmäßigen Luftaustausch. Zu diesem Zweck werden oftmals Lüftungsanlagen installiert. Damit wird die feuchte Luft nach außen befördert und von dort direkt mit trockener Außenluft ausgetauscht. Der Nachteil dieser Methode ist, dass über weite Teile des Jahres hinweg im Innenschwimmbad nachgeheizt werden muss. Effektiver zur Entfeuchtung des Innenschwimmbades ist die Montage von Entfeuchtungsgeräten mit Wärmerückgewinnung. Diese Geräte saugen die warm-feuchte Luft aus dem Raum ab, entfeuchten diese und führen die trockenere Luft dem Raum direkt wieder zu. In diesem Prozess wird die feuchte Luft über spezielle kühlere Anlagenteile geführt, dort kondensiert das überschüssige Wasser und kann abgeleitet werden. Die entfeuchtete Luft wird anschließend wieder dezent erwärmt und direkt wieder in den Raum abgegeben.

Mit derartigen Aggregaten lässt sich ein angenehmes Raumklima mit einer Luftfeuchtigkeit von etwa 54 bis 65 Prozent relativer Luftfeuchte dauerhaft erreichen, ohne einen Wärmeverlust ausgleichen zu müssen. Die Kosten für diese Methode der Entfeuchtung im Schwimmbad halten sich längerfristig gesehen deutlich unter den Aufwendungen für einen einfachen Luftaustausch mit den entsprechenden Wärmeverlusten.

Die Luftentfeuchtungsanlagen für das Innenschwimmbad gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die sich jeweils auch auf die konkrete Situation anwenden lassen. Für bereits bestehende Innenschwimmbäder ohne Entfeuchtungsanlage empfiehlt sich die Anschaffung eines Truhengerätes. Ein solches Gerät kann relativ einfach nachinstalliert werden und steht dann frei im Raum. Unbedingt beachtet werden müssen die Installationshinweise der Hersteller. Bei der Wahl der richtigen Leistungsklasse kommt es immer auf die gesamte Wasseroberfläche der Innenpools an. Dazu zählt nicht nur die reine Wasseroberfläche des Schwimmbeckens selbst, sondern auch eventuell vorhandene Überlaufrinnen und Whirlpools.

Für den Neubau von Innenschwimmbädern empfiehlt sich die bauseitige Installation einer Entfeuchtungsanlage als Komfortanlage. Kanalentfeuchtungsgeräte sind hier trotz der anfangs höheren Kosten immer die beste Wahl und lassen sich in unterschiedlichsten Dimensionen errichten. Die Steuerung ist äußerst komfortabel und kann auf mehrere Betriebszustände eingerichtet werden.

Kommentar abschicken