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Die Filterpumpe – nützliche Informationen

Die Filterpumpe – nützliche Informationen

Grundlage jeder vernünftigen Wasseraufbereitung im Schwimmbad ist die Filteranlage. Diese wiederum ist angewiesen auf eine hochwertige Filterpumpe, die sowohl in der Auswahl als auch in der Funktion und Montage bestimmten Ansprüchen genügen muss.

Die Filterpumpe: Leistung ohne Einschränkung

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Wichtigstes Merkmal jeder Filterpumpe ist die Leistung. Dabei geht es weniger um die elektrische Leistung als Energieaufnahme, sondern vielmehr um den durchschnittlicher Pumpendurchsatz. Dieser sollte mindestens 5 qm³ in der Stunde betragen. Dabei gilt: Je größer der Wasserinhalt eines Schwimmbeckens, desto leistungsfähiger sollte auch die Filterpumpe sein. Schwache Filterpumpen schaffen nicht ausreichend Wasserdurchsatz, was sich letztlich negativ auf die Filterleistung ud damit die Wasserqualität auswirkt. Dementsprechend lohnt es sich, immer eine höherwertige auszuwählen.

Die Filterpumpe: Funktionalität richtig einschätzen

Für die Funktion der Filterpumpe ist allein die Durchsatzleistung nicht ausschlaggebend. Wichtig ist auch das Verhältnis von normaler Pumpenleistung und der Rückspülfunktion. Beide sollten annähern gleich gut ausgeprägt sein. Darüber hinaus ist natürlich auch die korrekte Installation wichtig für die einwandfreie Funktion einer Filterpumpe. Allein kleine Undichtigkeiten im Anschluss der Pumpe können für Störungen sorgen. Bei guten Pumpen ist das kontrollierbar durch ein kleines Sichtfenster am Pumpengehäuse. Entdecken Sie hier Bläschen im Fördermedium, zieht die Pumpe Luft. Mit geringerer Filterleistung und Schäden bis hin zum Totalausfall ist zu rechnen.

Darüber hinaus sollte eine gute Filterpumpe mit einem Vorfilter ausgestattet sein. Dieser sorgt dafür, dass grobe Schmutzteilchen das Innenleben der Pumpe nicht beschädigen. Richtig funktioniert eine Pumpe auch nur bei passenden Umgebungsbedingungen. In der Regel laufen heiß gelaufene Pumpen etwas schwächer als gut gekühlte Anlagen. Daher muss auch bei der Installation auf eine gute Belüftung der Filterpumpe geachtet werden. Darüber hinaus lohnt sich die regelmäßige Reinigung des Filtermediums, da dadurch auch die Pumpe entlastet werden kann.

Filterpumpen richtig installieren

Wird eine Filterpumpe eingebaut, dann wird oftmals nur auf die Geräuschbelastung geachtet. Immerhin sollen weder Nachbarn noch die Poolbesitzer selbst von den Arbeitsgeräuschen der Pumpe gestört werden. Viel wichtiger ist allerdings eine Verrohrung, die neben einer absoluten Dichtigkeit auch wartungsfreundlich ist. Vor und nach der Filterpumpe sollten Absperrschieber eingebaut sein. So kann die Pumpe ohne das Entleeren sämtlicher Leitungen gepflegt und gewartet werden. Darüber hinaus sind Anschlüsse zu bevorzugen, die mit relativ wenig Aufwand zu lösen und dennoch sicher und dicht sind.

Hochwertige Filterpumpen arbeiten zudem auch energiesparend, was die höheren Anschaffungskosten bei zuverlässiger Arbeitsweise schnell wieder wett macht. Es sollten Pumpen bevorzugt werden, die auch über einen Trockenlaufschutz verfügen. Damit können schwere Schäden an der Pumpe auch bei Wassermangel im Filtersystem vermieden werden.

Grundsätzlich ist eine professionelle Wasserpflege immer nur so gut wie die Filterpumpe und das entsprechende Filtersystem. Hier lohnt es sich schon, auch etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. Dabei muss eben auch daran gedacht werden, dass Filterpumpen für eine ausreichende Filterung und Umwälzung des Schwimmbadwassers in der Saison täglich zwischen zehn und 14 Stunden arbeiten. Eine hohe Belastung die den nach Pumpen in Höchstform verlangt.

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