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Das Schwimmbad, das zu mir passt – 3 Fragen und 3 Antworten

Das Schwimmbad, das zu mir passt – 3 Fragen und 3 Antworten

Der Traum vom eigenen Schwimmbad bewegt viele. Ist die grundsätzliche Entscheidung erst einmal getroffen, stellt sich die Frage, was wohl das individuell passende Schwimmbad sein könnte. Ist es der eher kleinere Aufstellpool zum günstigen Preis oder vielleicht doch der attraktive, große Swimmingpool in Freiform mit komfortabler Schiebehalle, Gegenstromanlage und Unterwasserbeleuchtung?

Wer den individuell passenden Pool für sich und seine Familie errichten will, sollte sich drei grundsätzliche Fragen stellen.

1. Was darf der Pool kosten?

Die Frage nach den Kosten ist wohl eine der wichtigsten. Dabei geht es nicht nur um den reinen Anschaffungs- und Errichtungspreis. Darüber hinaus sind vor allem auch laufende Kosten für den Wasserverbrauch, die Energieversorgung von Pumpenanlagen und zusätzlichen Ausstattungen und die Kosten für die Pflege des Pools zu bedenken. Letztlich spielt dabei das Verhältnis von Kosten, Lebensdauer und Nutzung eine wichtige Rolle. Ein in der Anschaffung teurer Pool kann nach 10 Jahren Nutzungszeit weniger finanziellen Aufwand bedeuten, als ein eher preiswerter Pool, der nach zwei Jahren nicht mehr zu gebrauchen ist.

Vom Grundsatz her sollte auch bedacht werden, dass der Pool als Außenpool meist nur in der Zeit von Mai bis September genutzt werden kann. Das senkt zwar die Unterhaltskosten über das Jahr gesehen, schränkt letztlich aber auch den reinen Nutzwert ein. Der individuell passende Pool sollte von den Anschaffungs-, Betriebs- und Erhaltungskosten nicht mehr, eher weniger als zehn Prozent des frei verfügbaren jährlichen Einkommens beanspruchen.

Hier unterscheiden sich die Möglichkeiten der unterschiedlichen Beckenformen vom Aufstellbecken über das Stahlwandbecken oder Edelstahlbecken bis hin zum Pool aus Polyester oder den beliebten Freiformpools. Je aufwändiger die Form und der Aufbau, je wertiger das Material, desto teurer ist letztlich auch der Pool in der ersten Anschaffung. Und je mehr Wasser bewegt und gepflegt werden will, desto höher fallen die laufenden Kosten aus.

2. Welchen Platz kann ich für das eigene Schwimmbad einplanen?

Jeder Pool braucht seinen Platz. Das betrifft Innenschwimmbecken genauso wie solche, die im Freien errichtet werden. Größere Möglichkeiten für eine gute Platzausnutzung im Garten bieten Freiformpools, da sich diese den örtlichen Gegebenheiten anpassen lassen. Aufstellbecken brauchen mehr Platz, als der Grundschnitt des Beckens eigentlich vermuten lässt. Hier ist auch an den Platz für die seitlichen Stützen zu denken. Im Boden eingelassene Pools fügen sich gut in viele Grundstücke ein, brauchen aber auch ihren Platz. Schön ist es, wenn sich das eigenen Schwimmbad in die Gartengestaltung harmonisch einpasst und nicht zum optischen Hindernis wird. Unter Umständen kann der Pool auch das dominierende Element auf dem Grundstück werden. Dann sollte das Umfeld eher als Terrasse, weniger als Garten angelegt sein.

3. Aufwand und Nutzung bezogen auf den Pool

Die dritte wichtige Frage befasst sich mit dem Verhältnis von Aufwand und Nutzung. Je seltener ein Schwimmbecken genutzt wird, desto höher steigt der verhältnismässige Aufwand für Anschaffung, Errichtung und Betrieb. Je mehr Personen das Schwimmbad regelmässig nutzen, desto günstiger gestaltet sich dieses Verhältnis. Letztlich spielt hier auch die Poolgröße eine wichtige Rolle. Ein größerer Pool ist für Familien eher gut geeignet, Einzelpersonen oder alleinstehende Paare kommen je nach persönlichen Verhältnissen auch mit kleineren Schwimmbecken gut zurecht. Letztlich soll auch der Arbeitsaufwand nicht den Spaß am Pool trüben.

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